Bereich HEIZUNG

Sie würden sich gern eine neue und zudem energiesparende Brennwerttherme installieren lassen? Oder Ihre vorhandene Heizungsanlage sanieren? Dann sind wir genau der richtige Ansprechpartner für Sie! Wir reparieren, installieren, sanieren und warten Heizungssysteme aller Art. Hierbei setzen wir auf modernste und umweltfreundliche Technologien sowie auf kompetente Beratung.

Heizen mit ÖL

Ölheizungen gehören zu den Warmwasserheizsystemen und dienen als Zentralheizung. Sie setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, z.B. dem Heizkessel mit Ölbrenner, einer Umwälzpumpe, Sicherheitsarmaturen und einer Tankanlage. Auf Grund der Größe dieser Anlagen werden sie meist in Kellerräumen installiert.

Funktionsweise

Vom Tank aus gelangt das Heizöl zum Brenner, wo die Verbrennung stattfindet. Die dadurch entstehende Wärmeenergie wird auf einen sogenannten Wärmetauscher übertragen und erhitzt so das Heizungswasser.

Mit Hilfe der Umwälzpumpe wird das heiße Wasser über Rohrsysteme (Heizwasserkreislauf) durch die im Haus befindlichen Heizkörper bzw. Fußbodenheizungen gepumpt. Die im Wasser befindliche Wärme wird an die Räume abgegeben, sodass sich dieses abkühlt. Danach fließt das Wasser zurück zum Heizkessel, wo es erneut auf Heiztemperatur gebracht wird.

Zudem ist es möglich ein Warmwasserspeicher in die Anlage zu integrieren, der auf dieselbe Art und Weise beheizt werden kann.

Herkömmliche Ölheizungen leiten den, bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampf sowie das entstehende Kohlenstoffdioxid über den Schornstein an die Umwelt. Jedoch wird so auch die noch in den Abgasen enthaltene Wärme ausgestoßen.

Um diese effizienter nutzen zu können werden häufig Öl-Brennwertsysteme installiert. Diese dienen dazu den Abgasen die Restwärme zu entziehen, um sie später dem Heizkreislauf erneut zuzuführen. Mit Hilfe eines solchen Brennwertsystems ist es möglich den Brennstoffverbrauch und somit die Heizkosten zu senken.

Heizen mit GAS

Neben Öl ist auch Gas einer der wichtigsten Energielieferanten. Wie die Ölheizung oder der Brennwertkessel gehört auch die Gastherme zu den Warmwasserheizsystemen.

Heizen mit Gas ist eine moderne Form der Wärmegewinnung. Der Komfort einer Gasheizung, die relativ geringen Schadstoffemissionen, der hohe Heizwert von Erdgas und die vermehrte Verlegung von Gasleitungen in den letzten Jahrzehnten haben dem Heizen mit Gas eine hohe Popularität beschert.

Funktionsweise

Zunächst muss auch hier das Gas zum Brenner geleitet werden, sodass die Verbrennung stattfinden kann. Anschließend wird die entstehende Wärmeenergie mit Hilfe eines Wärmetauschers an das Heizungswasser abgegeben.

Bei Kombigeräten, welche gleichzeitig zur Raumbeheizung und zur Warmwasserbereitung dienen werden 2 separate Wärmetauscher benötigt.

Ist das Heizungswasser erwärmt, wird es mit einer Umwälzpumpe durch die Heizleitungen gepumpt. Im Heizkörper oder der Fußbodenheizung angekommen gibt das Wasser die Wärme an die Umgebung ab. Das abgekühlte Heizungswasser fließt nun zurück zum Wärmetauscher und kann erneut erwärmt werden.

Um die Effizienz der Gasthermen zu erhöhen und den Brennstoffverbrauch zu senken können sogenannte Brennwertthermen eingesetzt werden. Genau wie bei Brennwertkesseln wird hier den Abgasen die Restwärme entzogen und diese in den Heizkreislauf eingespeist.

Dies spart nicht nur Kosten sondern schont zudem die Umwelt.

Heizen mit HOLZ

In Zeiten schwindender fossiler Energieressourcen wird Holz im Heizbereich allerdings immer interessanter und gewinnt als nachwachsender Brennstoff zunehmend an Bedeutung. Dabei hat die menschliche Zivilisation die unterschiedlichsten Möglichkeiten hervorgebracht, um Holz komfortabel für Heizzwecke zu nutzen. Eine der wohl ältesten, aber dabei keineswegs prähistorischen Möglichkeiten auf diesem Gebiet stellt die Holzheizung dar.

Funktionsweise

Die Basis einer Holzheizung bildet der Verbrennungsvorgang. Um überhaupt ein Feuer entfachen zu können, ist zunächst eine Zündung nötig, bei der die Zündtemperatur überschritten wird. Bei Holz liegt diese, abhängig von der jeweiligen Holzart, zwischen 280 und 340 Grad Celsius, im Vergleich dazu: Normales Schreibpapier hat eine Zündtemperatur von 360 Grad Celsius!

Neben dem Brennstoff, in diesem Fall Holz, wird für die Erhaltung des Feuers aber auch Sauerstoff benötigt. Sauerstoff ist als Oxidationsmittel nötig, um das Feuer überhaupt entfachen zu können und zum anderen dafür verantwortlich, dass die Verbrennungsprodukte (Gase, Ruß und Feinstaub) abgeführt werden können.

Der Verbrennungsablauf

Der gesamte Verbrennungsvorgang, also die Vereinigung von Sauerstoff mit dem Kohlen- und Wasserstoff aus dem Holz, kann bei einer Holzheizung grob in drei Phasen unterteilt werden. Zunächst wird der Brennstoff erwärmt und dabei das im Holz gespeicherte Wasser und weitere flüchtige Bestandteile verdampft.

In der zweiten Phase wird der Brennstoff auf Temperatur gebracht, wobei ein Gasgemisch entsteht und sich zudem Teere und Öle bilden. Bei steigender Temperatur werden nun auch die festen organischen Bestandteile mit Hilfe von Sauerstoff zu Kohlenmonoxid. Als Feststoff ist in der dieser Phase vom Holz noch die Kohle zu erkennen.

Die letzte Phase sorgt dafür, dass die Gasgemische der ersten beiden Verbrennungsvorgänge durch die Zufuhrt von Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser reagieren. Auch die Holzkohle verbrennt in diesem Stadium gänzlich zu Asche. Bei einer vollständigen Verbrennung bleiben also lediglich Kohlendioxid, Wasser und Asche übrig, wobei nur letztere als Verbrennungsrückstand sichtbar ist.

Arten der Holzheizung

Heizen mit Holz ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Zum einen lassen sich einzelne Räume auf angenehme Temperaturen bringen, zum anderen ganze Häuser heizen und auch noch das Brauchwasser temperieren.

Wer Holz zum Heizen nutzen möchte, hat also die Qual der Wahl.

Entweder via Einzelraumbefeuerung, die häufig als Komfort- oder Zusatzheizung neben der normalen Heizungsanlage eingesetzt wird und überwiegend Strahlungswärme abgibt (Ofen oder Kamin) oder durch eine moderne Holzzentralheizung. Diese gibt es zum einen als handbeschickte Stückholzkessel, bei denen der Brennstoff Holz in gewissen Abständen manuelle nachgelegt werden muss oder als mechanisch befeuerte Holzkessel, bei denen das Brenngut automatisch zugeführt wird.

Die letzte Variante kommt häufig in Verbindung mit Hackschnitzeln zum Einsatz, allerdings weniger im Stückholzbereich.

In Sachen Bedienungskomfort steht sie der Gas- oder Ölheizung dabei jedoch in nichts nach.

Sollten Sie Fragen zur Realisierbarkeit, Wartung oder ähnlichem haben setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gern!